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Über 3.000 Markenprodukte im Sortiment

Österreichischer Wein

Steile Terrassen über der Donau, kühle Nächte, klare Säure: Österreichischer Wein bringt eine Präzision ins Glas, die man nach dem ersten Schluck wiedererkennt.

Ansicht als

Österreichischer Wein: Klar, präzise, unverkennbar

Österreich liegt weinbaulich im kühlen Bereich, und genau das prägt den Stil. Die Trauben reifen langsam, behalten ihre Säure und ergeben Weine, die frisch, klar und fast immer trocken ausgebaut sind. Kaum ein anderes Weinland arbeitet so konsequent auf Präzision statt auf Fülle. Unsere Weine stammen aus den bekanntesten Gebieten des Landes: Wachau, Kamptal, Kremstal, Burgenland, Steiermark, Carnuntum und Wagram.

So finden Sie sich in unserem Sortiment zurecht:

  • Frische Weißweine: Grüner Veltliner mit seiner typischen Pfeffernote, dazu mineralische Rieslinge und ausdrucksstarke Sauvignon Blancs aus der Südsteiermark
  • Kräftige Rotweine: Zweigelt und Blaufränkisch aus dem Burgenland, häufig als Cuvée ausgebaut und mit feiner Würze
  • Rosé: Leicht, fruchtig und gemacht für warme Abende
  • Edelsüße Spezialitäten: Eiswein und Ruster Ausbruch, die großen Klassiker rund um den Neusiedler See

Auf vielen Etiketten steht das Kürzel DAC. Es kennzeichnet eine geschützte Herkunft und sagt Ihnen, dass der Wein dem typischen Stil seines Gebiets entspricht. Wer Wein aus Österreich kaufen möchte, hat damit eine verlässliche Orientierung.

Welcher Wein passt zu welchem Anlass?

Österreichische Weine sind ausgesprochen gute Essensbegleiter. Der Grund liegt im Stil: frische Säure und moderater Alkohol halten den Gaumen wach, statt ihn zu überladen. Deshalb funktionieren diese Weine oft dort, wo wärmere Herkünfte zu wuchtig wirken.

Unsere Empfehlungen nach Anlass:

Servieren Sie Weißweine bei 8 bis 10 Grad, Rotweine etwas wärmer bei 14 bis 16 Grad. Wer unsicher ist, nimmt die Flasche rund 20 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank. Das macht bei präzisen Weinen mehr Unterschied als bei jeder anderen Herkunft

Österreichischen Wein beim Weinexperten Klauss & Klauss kaufen

Österreich ist bei uns kein Nebenschauplatz. Wir führen die Weingüter, die das Land berühmt gemacht haben, von der Wachau bis in die Südsteiermark, und ergänzen sie um Entdeckungen, die noch nicht jeder kennt. Als Familienbetrieb aus Stuttgart beraten wir Sie gern persönlich, wenn Sie sich nicht entscheiden können.

Das erwartet Sie bei uns:

  • Spitzenwinzer im Sortiment: F.X. Pichler, Bründlmayer, Tement, Sattlerhof, Bernhard Ott, Nigl und Ernst Triebaumer
  • Für jedes Budget: Vom Alltagswein unter 10 Euro bis zur großen Lage für besondere Anlässe
  • Viele Bio- und vegane Weine: Entsprechend gekennzeichnet, damit Sie schnell finden, was zu Ihnen passt
  • Persönliche Beratung: Wir sagen Ihnen, welcher Wein zu Ihrem Essen und Anlass passt
  • Sicherer Versand: Bruchsichere Verpackung für jede Flasche
  • Gratis Versand ab 120 Euro: Praktisch, wenn Sie gleich mehrere Flaschen probieren möchten

Häufig gestellte Fragen zu österreichischem Wein

Österreich hat weinbaulich einiges zu erzählen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, bevor Sie sich für eine Flasche entscheiden.

Welche Rebsorten sind typisch für österreichischen Wein?

Die wichtigste Sorte ist der Grüne Veltliner, der rund ein Drittel der österreichischen Rebfläche einnimmt und für seine würzige Pfeffernote bekannt ist. Bei den Weißweinen folgen Riesling, Welschriesling, Sauvignon Blanc und Weißburgunder. Bei den Rotweinen dominieren Zweigelt und Blaufränkisch, beide vor allem im Burgenland. Insgesamt ist Österreich ein Weißweinland, etwa zwei Drittel der Fläche sind mit weißen Sorten bepflanzt.

Was bedeutet DAC bei österreichischem Wein?

DAC steht für Districtus Austriae Controllatus und kennzeichnet einen Wein mit kontrollierter, geschützter Herkunft. Nur Weine, die dem typischen Stil ihres Gebiets entsprechen und eine sensorische Prüfung bestehen, dürfen die Bezeichnung tragen. Ein Wachau DAC schmeckt deshalb erkennbar anders als ein Burgenland DAC, obwohl beide aus Österreich stammen. Für Sie ist DAC also eine Orientierung, welchen Charakter Sie erwarten können.

Sind österreichische Weine trocken oder süß?

Der überwiegende Teil ist trocken ausgebaut, gerade beim Grünen Veltliner und beim Riesling. Wer Riesling automatisch mit Restsüße verbindet, denkt an einen anderen Stil, denn österreichische Rieslinge sind fast immer kompromisslos trocken. Süße Weine gibt es dennoch, allerdings als eigene Kategorie: Eiswein, Beerenauslese und der Ruster Ausbruch rund um den Neusiedler See gehören zu den großen Süßweinen Europas.

Warum gilt das österreichische Weinrecht als besonders streng?

Das hat einen konkreten historischen Grund. Nach dem Weinskandal von 1985, bei dem einzelne Händler Wein mit Diethylenglykol gestreckt hatten, reagierte Österreich mit einer der schärfsten Weingesetzgebungen Europas. Jeder Qualitätswein trägt seither eine staatliche Prüfnummer und die rot-weiß-rote Banderole am Verschluss, die Herkunft und Prüfung dokumentiert. Aus der Krise entstand ein Kontrollsystem, das heute als Vorbild gilt und maßgeblich zum internationalen Ruf österreichischer Weine beiträgt.

Was kostet ein guter österreichischer Wein?

Ein solider Einstieg gelingt schon unter 12 Euro, etwa mit einem Grünen Veltliner aus dem Kamptal oder einem Zweigelt aus dem Burgenland. Im Bereich zwischen 15 und 30 Euro finden Sie ambitionierte Lagenweine von Betrieben wie Bründlmayer oder Bernhard Ott. Darüber beginnt die Welt der Ersten Lagen und Reserven, bei denen dreistellige Preise durchaus vorkommen. In unserem Sortiment reicht die Spanne von unter 10 bis knapp 100 Euro.

Welche Weinregionen gibt es in Österreich?

Der Weinbau konzentriert sich auf vier Regionen: Niederösterreich mit der Wachau, dem Kamptal, Kremstal, Carnuntum und Wagram, das Burgenland rund um den Neusiedler See, die Steiermark im Süden und Wien, die einzige Millionenstadt der Welt mit nennenswertem gewerblichem Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen.