Familienunternehmen seit 1959
Über 3.000 Markenprodukte im Sortiment
Weinberge mit Panoramablick über den Rhein und die Weinlandschaft – Ursprung hervorragender deutscher Weine

Deutscher Wein

Vom weltberühmten Riesling bis zum kräftigen Lemberger: Deutscher Wein steht für Handwerk, Vielfalt und ehrliche Qualität.

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Genuss aus der Heimat: Deutschen Wein online kaufen

Deutsche Weine haben in den letzten zwei Jahrzehnten eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Eine neue Winzergeneration verbindet Tradition mit Innovation und keltert Weine, die international Preise gewinnen und trotzdem bezahlbar bleiben. Genau diese Vielfalt finden Sie in unserem Sortiment: über 500 Weine aus Deutschland, vom unkomplizierten Literwein für den Feierabend bis zum ausgezeichneten VDP.Gutswein für besondere Momente. Damit Sie schnell fündig werden, filtern Sie unsere Auswahl einfach nach Anbaugebiet, Rebsorte oder Geschmacksrichtung.

Ein Blick auf das Etikett hilft bei der Orientierung:

  • Qualitätswein (QbA): Stammt garantiert aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete und hat eine amtliche Prüfung durchlaufen.
  • Prädikatswein: Die Spitze der Qualitätspyramide, vom leichten Kabinett über Spätlese und Auslese bis zum edelsüßen Eiswein, ganz ohne Zuckerzusatz.
  • VDP-Klassifikation: Zeichnet zusätzlich die besten Lagen aus, vom VDP.Gutswein bis zur VDP.Großen Lage

Trockener Weißwein, samtiger Rotwein, spritziger Rosé oder Sekt aus traditioneller Flaschengärung: Wein aus Deutschland deckt jeden Anlass ab, vom Feierabend bis zum Festessen.

Deutscher Weißwein: Riesling, Burgunder und mehr

Kein Land wird so sehr mit Weißwein verbunden wie Deutschland, und das völlig zu Recht: Rund zwei Drittel der über 100.000 Hektar Rebfläche sind mit weißen Trauben bestockt. Das vergleichsweise kühle Klima lässt die Beeren langsam und gleichmäßig reifen. So entwickeln sie intensive Aromen bei eleganter Säure und moderatem Alkoholgehalt, eine Kombination, um die uns viele südliche Weinländer beneiden.

Die wichtigsten weißen Rebsorten im Überblick:

  • Riesling: Der unangefochtene Star, wächst an Mosel, Rheingau und Nahe in steilen Schieferlagen und glänzt von knochentrocken bis edelsüß.
  • Grauburgunder & Weißburgunder: Vielseitige Essensbegleiter mit sanfter Frucht und cremiger Textur.
  • Müller-Thurgau & Silvaner: Unkomplizierter Trinkgenuss für jeden Tag und mild in der Säure.
  • Chardonnay & Sauvignon Blanc: Internationale Sorten, die auf deutschem Boden längst Spitzenniveau erreichen.

In unserem Sortiment reicht die Auswahl vom fruchtigen Rivaner bis zum großen Lagen-Riesling von Dönnhoff oder Georg Breuer. Alle Weine dieser Art finden Sie gebündelt in unserer Kategorie Deutsche Weißweine sowie unter der Rebsorte Riesling, jeweils bequem filterbar nach Geschmack und Region.

Deutsche Rotweine im Aufwind

Deutschland gilt vielen noch immer als reines Weißweinland, doch dieses Bild ist längst überholt: Rund ein Drittel der deutschen Rebfläche gehört inzwischen den roten Sorten. Deutsche Rotweine haben sich vom Geheimtipp zum festen Bestandteil guter Weinkarten entwickelt, im Inland genauso wie auf internationalen Weinmessen. Möglich machen das sonnigere Jahrgänge, präzise Kellerarbeit und eine Winzergeneration, die dem roten Wein aus Deutschland neues Selbstbewusstsein gegeben hat.

Diese roten Rebsorten sollten Sie kennen:

  • Spätburgunder: Die deutsche Antwort auf den Pinot Noir, elegant, samtig und mit feiner Kirschfrucht.
  • Lemberger: Kraftvoll und würzig, mit dunkler Beerenfrucht, die große württembergische Spezialität.
  • Trollinger: Gerbstoffmild und süffig, der klassische Alltagswein im Ländle.
  • Dornfelder: Satte Farbe und weiche Frucht, ideal für Einsteiger.
  • Merlot & Cabernet Sauvignon: Internationale Klassiker, die von den wärmeren Sommern hierzulande profitieren.

Als leichter Begleiter zur Brotzeit oder gehaltvoller Wein zum Sonntagsbraten: Deutsche Rotweine bieten ein hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis. Die komplette Übersicht finden Sie in unserer Kategorie Rotwein, viele Empfehlungen stammen direkt von Winzern aus unserer Region.

Württemberger Wein und regionale Vielfalt

Als Familienunternehmen aus der Region Stuttgart liegt uns ein Anbaugebiet besonders am Herzen: Württemberg. Mit über 330 Weinen bildet es den klaren Schwerpunkt unseres Sortiments. Württemberger Wein hat eine Eigenheit, die ihn besonders macht: Er wird traditionell gern im Ländle selbst getrunken und ist außerhalb der Region oft nur schwer zu bekommen. Bei uns finden Sie ihn in seiner ganzen Breite, von den fruchtigen Klassikern des Collegium Wirtemberg über die Genossenschaftskellerei Heilbronn bis zu den prämierten Lagenweinen des VDP-Guts Aldinger.

Auch die anderen großen Anbaugebiete sind bei uns stark vertreten:

  • Pfalz: Sonnenverwöhnt und experimentierfreudig, Heimat kraftvoller Burgunder und moderner Cuvées.
  • Baden: Das wärmste deutsche Anbaugebiet mit ausdrucksstarken Spätburgundern vom Kaiserstuhl.
  • Rheinhessen, Nahe & Mosel: Von hier stammen einige unserer feinsten und mineralischsten Rieslinge.

Insgesamt teilen sich 13 Anbaugebiete die deutsche Rebfläche, jedes mit eigenem Charakter, Klima und typischen Rebsorten. Stöbern Sie direkt in unseren Regionen: Württemberg, Pfalz und Baden sind nur einen Klick entfernt.

Ausgewählte deutsche Winzer bei Klauss & Klauss

Hinter jedem Wein in unserem Sortiment steht eine bewusste Entscheidung. Wir listen nicht wahllos, sondern arbeiten seit vielen Jahren mit Winzern und Genossenschaften zusammen, deren Qualität wir kennen und deren Entwicklung wir Jahrgang für Jahrgang verfolgen. Viele unserer Partner sitzen quasi vor der Haustür, das macht kurze Wege, faire Konditionen und ehrliche Empfehlungen möglich.

Eine kleine Auswahl unserer Aushängeschilder:

  • Aldinger (Fellbach): VDP-Gut mit regelmäßig ausgezeichneten Rieslingen und Spätburgundern aus dem Remstal.
  • Wöhrwag (Stuttgart): Präzise, charaktervolle Weine aus Stuttgarter Steillagen.
  • Markus Schneider (Pfalz): Moderne, kraftvolle Weine mit Kultstatus weit über die Pfalz hinaus.
  • Weingut Rings (Pfalz): Bio-zertifizierte Burgunder auf VDP-Niveau.
  • Dönnhoff (Nahe): Eines der renommiertesten Riesling-Güter der Welt.
  • Alexander Laible (Baden): Jahr für Jahr präzise, vielfach prämierte Weißweine.

Sie sind unsicher, welcher deutsche Wein zu Ihnen passt? Rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie persönlich, ehrlich und verständlich, wie man es von einem Fachhändler mit über 65 Jahren Erfahrung erwarten darf.

Deutsche Weine kaufen beim langjährigen Experten Klauss & Klauss

Deutsche Weine kaufen Sie bei uns mit dem Service eines echten Familienbetriebs:

  • Familienunternehmen seit 1959 aus der Region Stuttgart
  • Eine große Auswahl von über 500 deutschen Weinen
  • Versandkostenfrei ab 120 Euro Bestellwert
  • Schnelle und zuverlässige Lieferung innerhalb von 2-4 Werktagen
  • Persönliche Beratung per Telefon, Mo bis Fr

Häufig gestellte Fragen rund um deutschen Wein

Sie möchten mehr über Wein aus Deutschland wissen? Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Rebsorten, Anbaugebiete und Lagerung.

Was ist der beliebteste deutsche Wein?

Der Riesling ist das Aushängeschild des deutschen Weinbaus. Keine andere Rebsorte wird hierzulande auf mehr Fläche angebaut, und kein deutscher Wein genießt international höheres Ansehen. Seine Bandbreite reicht vom spritzig-trockenen Sommerwein bis zur edelsüßen Trockenbeerenauslese.

Wie viele Weinanbaugebiete gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 13 Anbaugebiete für Qualitätswein:

  • Rheinhessen: Das größte Weinanbaugebiet in Deutschland. Vor allem der Silvaner profitiert vom milden Klima, den verschiedenen Böden und steilen Hängen.
  • Rheingau: Fruchtbarer Böden und feuchte Sommermonate lassen die Reben optimal wachsen. Besonders der Riesling bei den Weißweinen und der Spätburgunder bei den Rotweinen glänzen in dieser Region.
  • Nahe: Durch die früheren vulkanischen Aktivitäten gibt es hier etwa 180 Bodenarten, die sich in den Weinen wie dem Müller-Thurgau wiederfinden.
  • Württemberg: Vielfältige Weinbauinseln. Das milde Klima unterstützt vor allem das Wachstum von roten Trauben. Eine besondere Spezialität der Region ist der Schillerwein. Bekannte Weingüter in unserem Sortiment an deutschen Weinen sind beispielsweise das Weingut Aldinger, das Weingut Wöhrwag und Rolf Willy.
  • Pfalz: Das Gebiet zwischen dem Pfälzerwald und dem Elsass kann viel Sonnenschein genießen und verschiedene Böden aufweisen. Entlang der Deutschen Weinstraße wachsen Riesling, Müller-Thurgau und Dornfelder. Zu den renommiertesten Weingütern gehören Markus Schneider und Rings.
  • Mosel: Das größte Anbaugebiet für den Riesling. Schieferböden und Steillagen sorgen für eine beachtliche Fülle und eine feine Fruchtnote des Weines.
  • Franken: Mehr als 80 Prozent des hier erzeugten Weines ist weiß. Vorwiegende Sorten sind Müller-Thurgau und Silvaner. Spezifisch für die Region sind die Bocksbeutel, eine bauchige Flasche, in denen vor allem höherwertige Frankenweine verkauft werden.
  • Baden: Das größte Weinanbaugebiet in Deutschland. Es erstreckt sich von Tauberfranken bis hin zum Bodensee und kann durchschnittlich mit 2.000 Sonnenstunden jährlich glänzen. Deswegen zählt es einmalig in Deutschland zur Weinbauzone B. In Baden sind auch die meisten Weingüter ansässig, darunter Alexander Laible und Franz Keller.
  • Mittelrhein: Relativ viele Sonnentage. Die steilen Hänge sind schwierig zu bewirtschaften, erzeugen aber hochwertige Weine.
  • Ahr: In dem kleinen Gebiet um die Ahr werden beinahe nur Rotweine erzeugt. Der Fluss dient als Wärmespeicher, die Steillagen werden von der Sonne verwöhnt und die Schieferfelsen sorgen für eine gute Bodenqualität. Das sind beste Voraussetzungen für einen prächtigen Spätburgunder.
  • Hessische Bergstraße: Kleinstes deutsches Weinbaugebiet. Guter Wachstum der Reben, da der Odenwald starke Temperaturschwankungen verhindert. Fruchtige Weißweine und seltene Rotweine werden hier angebaut.
  • Sachsen: Die östlichste Weinregion Deutschlands. Um Dresden herum gedeihen die Reben im Elbtal. Von hier kommt der Goldriesling, der in Deutschland nirgendwo anders angebaut wird.
  • Saale-Unstrut: Das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Steile Terrassen prägen das Bild der Landschaft. Der Regenschatten des Harzes sorgt für ein trockenes Klima, was das Wachstum von fruchtigen Weißweinen begünstigt.

Sind deutsche Weine eher trocken oder süß?

Das Image vom süßen deutschen Wein ist überholt. Heute wird der Großteil der deutschen Weine trocken ausgebaut, auch in unserem Sortiment dominiert diese Stilistik deutlich. Edelsüße Prädikatsweine wie Auslese oder Eiswein sind hochgeschätzte Spezialitäten, machen aber nur einen kleinen Teil der Produktion aus.

Welcher deutsche Wein passt zu welchem Essen?

Trockener Riesling begleitet Fisch, Spargel und asiatische Küche hervorragend, Grauburgunder passt zu Geflügel und cremigen Saucen. Zu Braten und Wild empfiehlt sich Spätburgunder oder Lemberger, während Trollinger der klassische Begleiter zur schwäbischen Vesper ist.

Wie lange lässt sich deutscher Wein lagern?

Frische, fruchtige Weiß- und Roséweine trinken Sie am besten innerhalb von ein bis zwei Jahren. Hochwertige trockene Rieslinge und Spätburgunder reifen problemlos fünf Jahre und länger, edelsüße Prädikatsweine wie Beerenauslesen sogar über Jahrzehnte. Lagern Sie die Flaschen kühl, dunkel und erschütterungsfrei.

Welche Qualitätsstufen deutscher Weine gibt es?

In Deutschland werden Weine nach verschiedenen Qualitätsstufen eingeteilt, um ihre Herkunft und Qualität klar zu kennzeichnen:

  • Tafelwein: Als Tafelwein werden Weine der untersten Qualitätsstufe bezeichnet, die keine spezielle Qualitätsprüfung erfordern. Der Alkoholgehalt muss jedoch zwischen 8,5 % vol. und 15 % vol. liegen, zudem muss der Wein ein Minimum von 44° Öchsle aufweisen.
  • Landwein: Eine Stufe über dem Tafelwein stellt der Landwein einen gebietstypischen trockenen oder halbtrockenen Tafelwein von höherer Qualität dar. Mindestens 85 % der Trauben müssen aus dem angegebenen Weinanbaugebiet stammen und der Wein muss ein Öchsle von mindestens 47° aufweisen.
  • Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q. b. A.): Trauben für einen solchen Wein müssen zwingend aus einem der 13 zugelassenen Weingebiete und der dortigen Rebsorten stammen. Der Alkoholgehalt kann durch Zuckerzugabe vor der Gärung erhöht werden, zudem muss ein solcher Qualitätswein mindestens 55° Öchsle und einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 9 % aufweisen. Eine amtliche Qualitätsweinprüfung ist erforderlich, um die Prüfungsnummer auf dem Flaschenetikett tragen zu dürfen.
  • Prädikatswein: Diese Weine stellen die höchste Qualitätsstufe dar und dürfen nur aus einer einzigen Rebsorte stammen. Ein Zuckerzusatz ist nicht erlaubt. Abhängig vom Mostgewicht der Weine wird zwischen sechs verschiedenen Prädikatsstufen unterschieden.

Welche Klassifikation der Prädikatsweine gibt es?

  • Kabinett: Diese Weine werden aus reifen Trauben mit einem Öchsle-Grad von mindestens 73 hergestellt. Sie zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit und Zartheit aus, begleitet von einem niedrigen Alkoholgehalt.
  • Spätlese: Spätlese-Weine haben einen Öchsle-Grad von mindestens 85 und werden aus später geernteten Trauben gewonnen. Sie sind bekannt für ihre außergewöhnliche Reife, Eleganz und feine Fruchtigkeit.
  • Auslese: Diese edlen Weine stammen von vollreifen Trauben mit einem Öchsle-Grad von mindestens 95. Bei der Herstellung werden unreife Beeren sorgfältig ausgesondert, um die Qualität zu gewährleisten.
  • Beerenauslese: Beerenauslese-Weine entstehen aus überreifen Beeren mit einem Öchsle-Grad von mindestens 125. Sie sind vollmundig, fruchtig und süß und können über Jahrzehnte gelagert werden, sind jedoch nicht in jedem Weinjahr erhältlich.
  • Trockenbeerenauslese: Diese Prädikatsstufe gilt als die qualitativ höchste und erfordert Trauben mit einem Öchsle-Grad von mindestens 150. Die Beeren müssen rosinenartig eingeschrumpft und edelfaul sein. Diese Weine sind außergewöhnlich süß und bieten einzigartige Aromen, die über viele Jahrzehnte hinweg reifen können.
  • Eiswein: Eiswein wird aus Trauben hergestellt, die das Mindestmostgewicht einer Beerenauslese erreicht haben. Die Trauben müssen in gefrorenem Zustand bei mindestens -7°C geerntet und gepresst werden. So entsteht ein süßer, konzentrierter Wein mit besonderem Charakter.

Was ist die VDP-Klassifikation?

Neben den Qualitätsstufen gibt es die VDP-Klassifikation des Verbands der deutschen Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP), der sich aus den zehn Regionalverbänden und dem Bundesverband zusammensetzt.

Der VDP legt besonderen Wert auf die Herkunft und den ökologischen Anbau der Trauben und hat in Hinblick darauf bindende Qualitätsstandards eingeführt. Die VDP-Klassifikation soll die besten Lagen Deutschlands hervorheben und die einzigartige Kulturlandschaft schützen. Sie umfasst folgende Kategorien:

  • VDP.Gutswein: Weine aus klassischen Gutslagen
  • VDP.Ortswein: Weine aus hochwertigen, traditionellen Weinbergen innerhalb desselben Ortes
  • VDP.Erste Lage: Weine aus erstklassigen Weinbergen mit eigenem Charakter und nachhaltigen, hohen Qualitätsmerkmalen
  • VDP.Große Lage: Weine aus den hochwertigsten, genau abgegrenzten Terroirs, die ein besonders hohes Reifepotential besitzen und ihre Herkunft deutlich im Geschmack widerspiegeln