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Jagertee Rezept mit Inländer Rum und schwarzem Tee

Jagertee ist Wintergetränk und Aufwärmer in einem: starker schwarzer Tee, Rotwein, Honig und ein ordentlicher Schuss Inländer Rum. Entscheidend ist, wann der Rum dazukommt, denn bei Hitze verfliegt genau das Aroma, auf das es ankommt.

Kategorie
Heißgetränk
Küche
Deutsch
Zeit
Jagertee Illustration, mit KI erstellt

Zutaten für Jagertee

4 Portionen

Zubereitung Jagertee

  1. Den schwarzen Tee kräftig aufbrühen und mindestens fünf Minuten ziehen lassen. Er darf ruhig stärker sein als zum Trinken, der Rum verdünnt ihn später.
  2. Rotwein mit Zimtstangen, Nelken und zwei Zitronenscheiben in einen Topf geben und auf etwa 70 Grad erhitzen. Nicht kochen lassen.
  3. Den heißen Tee dazugießen und den Honig darin auflösen.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und erst jetzt den Inländer Rum einrühren. Bei Hitze verfliegt der Alkohol und mit ihm das Aroma.
  5. Durch ein Sieb in vorgewärmte Gläser oder Häferl füllen und mit einer Zitronenscheibe servieren.

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Jagertee selber machen: Tee, Rum und der richtige Zeitpunkt

Jagertee lebt von zwei Dingen: einem Tee, der kräftig genug ist, und einem Rum, der nicht totgekocht wird. Der Tee sollte deutlich stärker gebrüht sein als zum puren Trinken, weil Wein und Rum ihn verdünnen. Ein Assam oder eine Ostfriesenmischung trägt das, ein Früchtetee geht unter.

Der zweite Punkt ist die Temperatur. Alkohol verdampft ab etwa 78 Grad. Wer den Rum in den kochenden Topf gießt, behält den Zucker und verliert das Aroma. Deshalb kommt er erst hinein, wenn der Topf vom Herd ist, und die Mischung wird danach nicht wieder erhitzt.

Eine Anmerkung zum Namen: In der EU darf nur fertig abgefülltes Produkt aus Österreich „Jagertee“ heißen. Selbst angesetzt heißt er deshalb vielerorts Jagatee oder Hüttentee. Am Geschmack ändert das nichts.

Jagertee selber machen: Tee, Rum und der richtige Zeitpunkt Illustration, mit KI erstellt

Häufige Fragen zum Jagertee Rezept

Was ist Jagertee eigentlich genau?

Jagertee ist eine heiße Mischung aus starkem schwarzem Tee und Inländer Rum, traditionell aus Österreich. Oft kommt Rotwein dazu, gesüßt wird mit Honig oder Zucker. Die geschützte Bezeichnung „Jagertee“ dürfen in der EU nur Fertigprodukte aus Österreich tragen, selbst angesetzt heißt er deshalb manchmal Jagatee oder Hüttentee.

Welcher Rum gehört in Jagertee?

Inländer Rum, also ein österreichischer Rum-Verschnitt mit kräftigem Vanille- und Rumaroma. Klassisch ist Stroh mit 80 % Vol. Wer es milder mag, nimmt die 40-prozentige Variante oder ersetzt einen Teil durch braunen Rum.

Wann kommt der Rum dazu?

Erst nachdem der Topf vom Herd ist. Alkohol verdampft ab etwa 78 Grad, und mit ihm verfliegt das Aroma, das den Jagertee ausmacht. Wer den Rum mitkochen lässt, bekommt gesüßten Tee.

Welcher Tee passt am besten?

Ein kräftiger schwarzer Tee, etwa Assam oder eine Ostfriesenmischung. Er sollte stärker gebrüht sein als zum puren Trinken, weil Wein und Rum ihn später verdünnen. Früchtetee geht unter.

Kann man Jagertee ohne Alkohol machen?

Ja. Nehmen Sie statt Rum und Wein kräftigen Schwarztee mit Apfelsaft, etwas Zitrone und denselben Gewürzen. Geschmacklich ist das näher am Punsch als am Original, funktioniert aber auf jeder Winterfeier.

Wie lange hält sich angesetzter Jagertee?

Am besten frisch trinken. Im Kühlschrank hält er sich zwei bis drei Tage und lässt sich behutsam wieder erwärmen, allerdings nie über 70 Grad, sonst geht der Rum verloren.