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Pfefferminzlikör

Kühl, süß und unverkennbar: Pfefferminzlikör ist der Klassiker unter den Shots und schmeckt eiskalt am besten.

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Pfefferminzlikör: Sorten, Stärke und Anwendung

Pfefferminzlikör entsteht aus Pfefferminzöl oder Minzdestillat, Zucker und Alkohol. Die gängigen Abfüllungen liegen bei 15 bis 21 Prozent, also deutlich unter einem Schnaps, was den Likör mild und trinkfreudig macht. Unterschieden wird vor allem nach Farbe: Klare Varianten wirken frischer und mentholbetonter, grüne Crème de Menthe ist meist etwas süßer und cremiger.

Das finden Sie bei uns:

Pfefferminzlikör gehört ins Gefrierfach, bei minus 18 Grad wird er angenehm sämig und gefriert wegen des Alkoholgehalts nicht ein. Neben dem Shot passt er auch in Longdrinks mit Limonade oder als Zutat im After Eight. Weitere Sorten finden Sie unter Likör.

Häufige Fragen zu Pfefferminzlikör

Rund um Pfefferminzlikör tauchen einige Fragen auf, die vor dem Kauf hilfreich sind.

Was ist der Unterschied zwischen klarem und grünem Pfefferminzlikör?

Geschmacklich unterscheiden sich beide weniger als das Aussehen vermuten lässt. Klare Varianten wirken frischer und stärker mentholbetont, während die grüne Crème de Menthe meist etwas süßer und runder ausfällt. Die grüne Farbe stammt aus Farbstoff, nicht aus der Minze selbst, und wird vor allem in Cocktails geschätzt, weil sie Drinks optisch prägt. Für den puren Shot greifen die meisten zur klaren Variante.

Wie viel Prozent Alkohol hat Pfefferminzlikör?

Üblich sind 15 bis 21 Prozent, damit liegt Pfefferminzlikör klar unterhalb eines Schnapses. Nach EU-Vorgaben muss ein Likör mindestens 15 Prozent Alkohol und 100 Gramm Zucker pro Liter enthalten. Der niedrige Alkoholgehalt macht ihn zugänglich, sorgt aber auch dafür, dass er nach dem Öffnen etwas empfindlicher ist als hochprozentige Spirituosen.

Wie trinkt man Pfefferminzlikör am besten?

Eiskalt aus dem Gefrierfach, das ist der Klassiker. Bei etwa minus 18 Grad wird der Likör angenehm sämig und die Süße tritt zurück, gefrieren kann er wegen des Alkohols nicht. Als Longdrink funktioniert er mit Limonade, Tonic oder Sodawasser, in Cocktails ist er die Basis für den Grasshopper und den Stinger. Auch ein Schuss im heißen Kakao ist eine beliebte Variante.

Wie lange ist Pfefferminzlikör haltbar?

Ungeöffnet praktisch unbegrenzt, wenn Sie ihn kühl, dunkel und stehend lagern. Nach dem Öffnen sollten Sie ihn wegen des vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalts innerhalb von etwa einem Jahr trinken. Danach lassen die Minznoten nach und der Likör wirkt flacher. Verderben im eigentlichen Sinn ist nicht zu erwarten.

Was ist Crème de Menthe?

Crème de Menthe ist die französische Bezeichnung für Pfefferminzlikör und stammt aus der klassischen Barkultur. Das Wort Crème bezieht sich dabei nicht auf Sahne, sondern auf den hohen Zuckergehalt und die dadurch dichte Konsistenz. Der Likör ist alkoholfrei betrachtet also nicht cremig, sondern schlicht sehr süß. In Cocktailrezepten steht Crème de Menthe meist für die grüne Variante.