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Kirschlikör

Dunkelrot, süß und mit dem Aroma reifer Kirschen: Kirschlikör ist ein Klassiker, der pur, im Cocktail und über Desserts funktioniert.

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Kirschlikör: Sorten, Verwendung und Herkunft

Kirschlikör entsteht aus Kirschsaft oder eingelegten Kirschen, Zucker und Alkohol, oft ergänzt durch Gewürze. Die gängigen Abfüllungen liegen bei 18 bis 24 Prozent. Anders als beim Kirschwasser wird hier nicht destilliert, sondern die Frucht mazeriert, und genau das macht den Likör süß und fruchtbetont statt scharf.

Das finden Sie bei uns:

  • Peter Heering Cherry Liqueur: Der dänische Klassiker seit 1818, unverzichtbar für den Singapore Sling
  • O'Donnell Moonshine Pralle Kirsche: Kräftig fruchtig, gemacht für den kalten Shot
  • Ziegler No.1 Wildkirsch: Aus dem Odenwald, mit deutlich mehr Fruchttiefe und Wildkirschcharakter

Kirschlikör schmeckt gut gekühlt am besten, im Sommer auf Eis und im Winter als Schuss im heißen Kakao. In der Bar ist er die Basis für Singapore Sling und Blood and Sand, in der Küche passt er über Vanilleeis, in Schwarzwälder Kirschtorte oder zu Schokoladendesserts. Weitere Sorten finden Sie unter Likör.

Häufige Fragen zu Kirschlikör

Rund um Kirschlikör gibt es einige Punkte, die häufig für Verwirrung sorgen. Wir liefern die Antworten.

Was ist der Unterschied zwischen Kirschlikör und Kirschwasser?

Der Unterschied liegt im Verfahren. Kirschwasser ist ein Destillat, gebrannt aus vergorenen Kirschen, meist mit 40 Prozent Alkohol und trocken im Geschmack. Kirschlikör dagegen entsteht durch Mazeration, also durch Einlegen der Frucht, und wird gesüßt. Er liegt bei 18 bis 24 Prozent und schmeckt deutlich fruchtiger und süßer. Für Schwarzwälder Kirschtorte wird traditionell Kirschwasser verwendet, nicht Likör.

Wie viel Prozent Alkohol hat Kirschlikör?

Üblich sind 18 bis 24 Prozent. Nach EU-Vorgaben muss ein Likör mindestens 15 Prozent Alkohol und 100 Gramm Zucker pro Liter enthalten. Fruchtliköre liegen häufig am unteren Ende dieser Spanne, weil die Süße den Alkohol ohnehin in den Hintergrund rückt.

Wofür verwendet man Kirschlikör?

Pur gut gekühlt, auf Eis oder als Schuss im heißen Kakao. In der Bar ist er eine klassische Cocktailzutat, vor allem im Singapore Sling und im Blood and Sand. In der Küche eignet er sich für Desserts, über Vanilleeis, in Tortencremes oder zu Schokolade. Auch ein Spritzer in Sekt oder Prosecco macht daraus einen einfachen Aperitif.

Wie lange ist Kirschlikör haltbar?

Ungeöffnet praktisch unbegrenzt, wenn Sie ihn kühl, dunkel und stehend lagern. Nach dem Öffnen sollten Sie ihn wegen des vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalts innerhalb von etwa einem Jahr trinken. Bei Likören mit hohem Fruchtanteil kann sich mit der Zeit ein leichter Bodensatz bilden, das ist unbedenklich.

Was ist Cherry Heering?

Cherry Heering ist der Markenname des dänischen Kirschlikörs, den Peter Heering 1818 in Kopenhagen entwickelte. Er gilt als einer der ältesten noch produzierten Fruchtliköre der Welt und ist bis heute die klassische Zutat im Singapore Sling. Die Rezeptur beruht auf dänischen Stevnsbær-Kirschen, die mit Gewürzen mazeriert und anschließend in Holzfässern gereift werden.